Meransen: Zu den Seefeldseen

  • Wegverlauf:
    Mit der Kabinenbahn erreicht man die Bergstation (2.198m). Von dort wandert man auf Almböden zur Zaßlerhütte und zum Ochsenboden (2.198m; Gehzeit: 45min.). Hier führt der an einigen Stellen etwas ausgesetzte, jedoch sehr aussichtsreiche Steig Nr. 6 am Hang des 2.568 m hohen Fallmetzter entlang zur Seefeld-Alm (2.340 m; Gehzeit: 1 Std., 15 min.) und hinunter zum Großen Seefeldsee. Berauschender Blick auf die Südtiroler Dolomiten.  Auf dem Weg 14/15 geht’s steil hinunter zur bewirtschafteten Wieserhütte und zur Pranter-Stadel-Hütte(1.850 m) und weiter ins Altfaßtal bis man die Großberghütte (1.645 m) erreicht.
  • Abstieg: mäßig steil zurück nach Meransen
  • Gehzeit: 4,5 Std.
  • Schwierigkeitsgrad: Mittelschwer
  • Einkehrmöglichkeit: Wieserhütte, Pranter-Stadel-Hütte, Großberghütte

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Vintl/Pfunderertal: Herbsterleben in den Pfunderer Bergen


Liebhaber einer rauhen, ursprünglichen Berglandschaft haben das Pfunderer Tal schon seit langem entdeckt. Die herbe Schönheit erschließt sich dem Besucher bereits, sobald er in Vintl die Pustertaler Straße verläßt und dem Pfunderer Bach entlang sanft ansteigend sich der Ortschaft Pfunders nähert. Die Fahrt führt durch schmucke Orte und Weiler, vorbei an schönen, liebevoll gepflegten alten Bauernhöfen, vorbei an Außerdrittel, Weitenberg und Schaldern. Hinter Pfunders wird das Tal steiler, die Straße führt nun durch eine enge Schlucht, die „Pfunderer Eng“ und erreicht auf einer Höhe von 1400 m die Dun, die höchstgelegene Ansammlung von dauerhaft bewirtschafteten Bauernhöfen im Tal. Ungefähr dort, wo sich das Tal in eine östliche und eine westliche Talhälfte gabelt, endet die öffentliche Straße, die Erkundungstour durch die stille Bergwelt der Pfunderer Berge wird nun zu Fuß fortgesetzt.

Reizvoll sind ohne Zweifel beide Täler, an interessanten Tages- und Mehrtagesrouten (besonders empfehlenswert ist natürlich der „Pfunderer Höhenweg“) besteht hier wie dort kein Mangel. Durch das westliche Tal, das Weitenbergtal, erreichen Sie in knapp zwei Stunden auf breitem Weg die Weitenbergalm. Überschreiten Sie von hier aus das Pfunderer Joch, kommen Sie in das Pfitscher Tal, erklimmen Sie hingegen die steile Steinkarlscharte, so gelangen Sie zur Brixner Hütte, zum beeindruckend gelegenen Wilden See oder zur Fane-Alm oberhalb von Vals.

Folgen Sie hingegen dem östlichen Tal, erreichen Sie nach gut zwei Stunden Aufstieg die Edelrauthütte, die noch vor der Jahrhundertwende von der Sektion „Edelraute“ des Wiener Alpenvereins gegründet wurde und die, sofern die Witterung es erlaubt, bis zum zweiten Sonntag im Oktober geöffnet bleibt. Der unvergleichlich schöne Aufstieg über einen alten Steig führt vorbei an kleinen Wasserfällen, idyllischen Talböden, an einsamen Almen und dem herrlich gelegenen Eisbrugg-See. Alpinisten ist die Edelrauthütte ein Begriff, ist sie doch ein guter Ausgangspunkt zur Besteigung der eisbedeckten Gipfel der Zillertaler Alpen, besonders von Hochfeiler und Weißzint. Natürlich setzt die Besteigung dieser Dreitausender einige Erfahrung im hochalpinen Bereich voraus. Wer nicht aufs Eis will, aber dennoch nicht auf einen Gipfel verzichten will, besteigt in ca. einer Stunde die knapp 2900 m hohe Napfspitze und genießt von hier gerade an einem klaren Herbsttag ein herrliches Panorama auf die Gletscherwelt des Zillertaler Hauptkamms, auf die Gipfel der Pfunderer und auf den Neves-Stausee, der tief unten am Talschluß des Mühlwaldtales liegt. Allzu lange sollte die Gipfelrast nicht dauern, denn für den Rückweg, für den man zumeist die gleiche Route wie beim Aufstieg wählt, muß man drei Stunden einplanen.

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Rodeneck: Höhenweg Zumis – Jakobstöckl – Würzjoch


  • Wegverlauf:
    Vom Zumis Parkplatz zur Ronerhütte. Auf der Markierung 2 weiter zur Starkenfeldhütte und von dort über den Ast-Almweg (Mark. 2) zum Jakobstückl (2.026 m – 3 1/2 Std.). Über den Fahrweg (Mark. 10) zum Jakobskopf (2.100 m), zur Wieseralm und über die Steigspur zum Glittnerjoch (2.189 m). Am Glittner See vorbei zur Turnaretschhütte (2.030 m – 1,5 Std.) auf die Straße. Von dort aus über den Steig Markierung 1 zum Lüsner Joch (2.008 m) über den Fußweg und die Steigspur Markierung 1 zur Maurerberghütte (2.127 m – 1 1/4 Std.). Auf dem Fahrweg zum Geweihten Wasser (1.869 m) und über die Straße zum Würzjoch (2.006 m, 1 ¼ Std.). Ideal auch für Kletterer.
  • Gehzeit: 7 ½ bis 8 ½ Std.
  • Höhendifferenz: 780 m Anstieg, 500 m Abstieg

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Freienfeld: Wanderung vom Valser Joch (Jochtal) nach Trens


  • Wegverlauf:
    Vom Valserjoch gelangt man der Mark. 10 folgend nach Ritzail (Jausenstation Kaspererhof). Auf der Asphaltstraße weiter wandernd erreicht man beim ehemaligen Schulhaus die Abzweigung zum alten Kirchweg (Mark. 10). Diesem Waldweg folgend muß man einmal die Straße überqueren und gelangt dann zum „Hiusen“ im Talschluß. Hier wieder auf der Asphaltstraße weiter bis zur Beschilderung Leimgruben. Dieser Bezeichnung folgend erreicht man den Leimer. Vor dem Hof abzweigend (Wegweiser Flans) gelangt man über eine Brücke rechts aufwärts zur Höfegruppe Flans (Jausenstation Hallerhof). Von Flans der Aspfaltstraße entlang bis zur Abzweigung nach Valgenäun. Unterhalb des Knapphofes errecht man nach rechts abzweigend den Trimm-Dich-Pfad. Diesen benützend kommt man nach Maria Trens.
  • Gehzeit: 3,5 Std.
  • Schwierigkeitsgrad: Mittelschwere Wanderung
  • Einkehrmöglichkeit: Jausenstation Kaspererhof und Hallerhof

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Meraner Höhenweg

Naturns (554 m) – Partschins (648 m) – Partschinser Wasserfall (1.073 m) – Nassereith (1.523 m) – Gigglberg (1.535 m) – Hochforch (1.555 m) – Pirch (1.445 m) – Grub (1.377 m) – Naturns

Wir fahren mit dem Linienbus nach Partschins und steigen dort in den kostenpflichtigen Shuttlebus um, der uns zum Partschinser Wasserfall bringt.
Dieser gilt als einer der beeindruckendsten Wasserfälle der Alpen. Seine Wassermassen schießen mit einer Fallhöhe von 97 m weit über eine freistehende Felswand hinaus. Am mächtigsten ist der Wasserfall zur Zeit der Schneeschmelze (Mai bis Juli) oder nach heftigen Regenfällen. Die hohe Luftfeuchtigkeit und Verdunstungskälte am Wasserfall ist erfrischend und vitalisierend und stärkt durch den verbesserten Gasaustausch in der Lunge auch das Immunsystem.
Vom Wasserfall aus folgen wir dem Weg Nr. 8 bis Nassereith. Der Meraner Höhenweg Nr. 24 führt uns über Gigglberg, Hochforch und Pirch bis nach Grub. Die Wegnummer 6 bringt uns schließlich nach Naturns zurück. Die traumhafte Landschaft des Naturparks Texelgruppe lässt diese Tour zu einem ganz besonderen Erlebnis werden.

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Gipfelerlebnis: Kirchbachspitze (2.951 m)

Naturns (554 m) – Unterstell (1.282 m) – Patleid (1.386 m) – Lint (1.464 m) – Dick (1.706 m) – Dickeralm (2.060 m) – Moaralm (2095 m) – Kirchbachspitze (2951 m) und wieder zurück

Mit der Seilbahn Sonnenberg fahren wir nach Unterstell hinauf. Weiter geht es über den Weg Nr. 10A und 10 über die Höfe Patleid, Lint und Dick zur Dicker Alm und zur Oberen Moaralm. Stets dem Weg Nr. 10 folgend erreichen wir schließlich den Gipfel der Kirchbachspitze. Die überwältigende Aussicht – ein Traum – lädt zum Vereilen ein, ebenso wie die Sonnenterrassen der zahlreichen Höfe und Almen, an denen wir auf unserem Rückweg, wieder über Weg Nr. 10 und 10A wie beim Aufstieg, vorbeikommen. Gönnen Sie sich vor der Rückkehr ins Tal eine wohlverdiente Stärkung oder genießen Sie einen unvergesslichen Sonnenuntergang am Naturnser Sonnenberg.
Es besteht auch die Möglichkeit, über den Weg Nr. 6 vorbei an Schnatz und Grub in ca. 4½ Stunden nach Naturns abzusteigen. Allerdings ist dieser Weg sehr anstrengend und steil.

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Schnalser Waalweg

Naturns (554 m) – Staben – Sonnenhof (830 m) – Schnalser Waalweg – Altratheis (844 m) – Naturns

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren wir nach Staben. Bei der Kirche finden wir den Einstieg in den Weg Nr. 1, der bis zum Sonnenhof und Schloss Juval hinaufführt, wo wir auf den „Schnalser Waalweg“ gelangen. Um ihre Äcker, Felder und Wiesen in trockenen Zeiten zu bewässern, legten die Bauern im Vinschgau schon vor Jahrhunderten so genannte „Waale“ an. Das Wasser wurde aus den Bächen höher gelegener Täler abgeleitet und floss in gegrabenen Erdkanälen, in Stein gehauenen Rinnen oder Holzrinnen bergab. Das Geklapper der, von einem Wasserrad angetriebenen, „Waalschelle“ zeigte dem Dienst habenden „Waaler“ den gleichmäßigen Wasserstrom an. War dies nicht der Fall, musste dieser den Wasserlauf säubern und gegebenenfalls wieder instand setzen. Hierfür waren entlang der Waale gut begehbare Wege angelegt worden, die heute als angenehme Wanderwege ohne große Steigung genutzt und geschätzt werden. Dem Schnalser Waalweg Nr. 3 entlang wandern wir am „Waalerhüttl“ und der obligatorischen „Waalschelle“ vorbei bis nach Altratheis. In Altratheis angekommen fahren wir mit dem Linienbus nach Naturns zurück.

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Pfossental

Naturns (554 m) – Schnalstal – Pfossental – Vorderkaser (Jägerrast 1.693 m) – Mitterkaser (1.954 m) – Rableid (2.004 m) – Eishof (2.071 m) und zurück

Mit dem Auto fahren wir ins Schnalstal, biegen rechts ins wildromantische Pfossental ab und erreichen auf 1.700 m den Parkplatz Vorderkaser. Das Pfossental ist eines der wildreichsten Täler Südtirols und befindet sich im Herzen des größten Naturparks Südtirols, dem Naturpark Texelgruppe. Durch das Pfossental verläuft gleichzeitig auch einer der schönsten Streckenabschnitte des Meraner Höhenweges. Die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt dieses Hochgebirgstales fasziniert Wanderer, Naturliebhaber und Ruhe-Suchende gleichermaßen.
Vom Parkplatz Vorderkaser geht es angenehm weiter über Mitterkaser und Rableid bis hinauf zum Eishof. Wer will kann in 3 Stunden von hier aus die Stettiner Hütte auf 2900 m erreichen. Wir aber wandern vom Eishof wieder zurück zum Parkplatz.

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Hochwart 2.608 m

Parkplatz Kreuzbrünnl (1.580 m) – Naturnser Alm (1.910 m) – Hochjoch (2.443 m) – Hochwart (2.608 m) – Frantsch Alm (Mausloch Alm 1.835 m) – Parkplatz Kreuzbrünnl

Wir fahren mit dem Auto auf den Naturnser Nörderberg bis zum Parkplatz Kreuzbrünnl. Nach dem Aufstieg zur Naturnser Alm auf dem Weg Nr. 30 geht es weiter, dem Weg 9B und 9 folgend, zum Naturnser Hochjoch und schließlich zur Naturnser Hochwart. Bereits während des Aufstieges lässt sich erahnen, welch überwältigende Aussicht auf die Ötztaler Alpen, die Ortlergruppe bis hin zu den Dolomiten uns bei unserer Ankunft am Gipfel erwartet; ein gebührender Lohn für die Anstrengung des Aufstiegs. Den Abstieg wählen wir über die idyllische Frantsch Alm mit der Markierung 5 und gelangen von dort zurück zum Parkplatz Kreuzbrünnl.
Den Gipfel der Hochwart erreicht man auch zu Fuß in ca. 6 Stunden über den Weg Nr. 5 vom Sportplatz in Naturns aus.

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Aschbach – Vigiljoch – Naturnser Alm

Naturns (554 m) – Rabland (532 m) – Aschbach (1.362 m) – Vigiljoch (1.743 m) – Naturnser Alm (1.922 m) – Aschbach – Rabland – Naturns

Vom Linienbus oder der Vinschgerbahn lassen wir uns nach Rabland zur Seilbahnstation Aschbach bringen. Mit der Seilbahn schweben wir auf 1.362 m hinauf. Jetzt folgen wir der Markierung 27-28, dann 28A und wandern über den Bischofskofel zum Vigiljoch und genießen die herrliche Aussicht bis hinein in die Dolomiten und zu den Ultner Bergen. Das Vigiljoch bildet den nördlichen Eckpunkt des lang gezogenen Zufrittkammes, welcher zur Ortlergruppe gehört und Funden zufolge bereits vor fast 10.000 Jahren als Übergang benutzt wurde. Am Vigiljoch, bei der Bärenbad Alm, befinden sich auch die radioaktiven Quellen aus welchen das beliebte Meraner Mineralwasser stammt. Der Steig Nr. 28-9 und später 9A führt zur Naturnser Alm mit Blick auf den Naturnser Sonnenberg. Auf dem Weg Nr. 27 durch den „Siebenbrunner Wald“ gelangen wir schließlich wieder zur Bergstation der Aschbacher Seilbahn. Wieder im Tal kehren wir mit dem Gästebus oder der Vinschgerbahn nach Naturns zurück.

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